Mittwoch, 7. Februar 2018

Kreuzberger Impressionen

So, jetzt habe ich für diese Woche genug impressioniert. Es kann sich keiner mehr beschweren, dass hier nix passiert... Wehe!

Ich hab's gestern allerdings doch nur bis Kreuzberg geschafft, weil meine Frühstücksverabredung in Wedding krankheitsbedingt verschoben werden musste, aber vom Paul-Lincke-Ufer, vom Maybachufer, vom Fränkelufer und vom Urbanhafen habe ich Impressionen mitgebracht und man beachte: Wenn die Möwen auf dem Wasser laufen können, ist es in Berlin kalt.



Ich freue mich schon auf den Frühling, wenn die Bäume wieder grün werden und die Möwen neue Stehplätze erobern müssen.

Dienstag, 6. Februar 2018

It's time to dance

Berlin ist gerade so schön sonnig, wie Dornröschen aus dem Winterschlaf erwacht. Da macht mir das Fotografieren gerade sehr viel Spaß und die Glückshormone, die man in der Sonne aufschnappt, helfen auch ein bisschen dabei... Diese Fotos sind von gestern, aber das Montagsherz hatte als Erster die Veröffentlichung beantragt. 


Montag, 5. Februar 2018

HERZ AM MONTAG / Stechapfelherz

Ich bin an dieser Pflanze schon so oft vorbei gelaufen, da sie am Kanal in der Nähe meiner Wohnung wächst. Da ich sie bisher  nie fotografiert hatte, habe ich bisher immer vergessen, nachzuschlagen, was sie sein könnte. Täglich-grüßt-das-Murmeltier-artig habe ich jedes Mal, wenn ich an den Stachelklopsen vorbei gelaufen bin, die Frage nach der botanischen Bestimmung in Gedanken gehabt. Zumindest bis zum letzten Freitag. Ich hatte diesmal meine Kamera dabei, denn auf mein Sieb - alias Gedächtnis -  ist, wie gesagt, kein Verlass.



Zu Hause angekommen steckte ich wie gewohnt die Speicherkarte in den Laptop und da fiel's mir wieder ein: Ahja, das komische stachelige Ding wollte ich doch noch nachschlagen... Eine kurze Recherche ergab: Es ist ein Stechapfel!

Haha... Da wachsen die halluzinogenen Drogen quasi direkt vor meiner Haustür...

Aber ein schönes Herz trägt die Samenschale des Stechapfels in sich und das habe ich mir nicht eingebildet!

Dieser Beitrag erscheint zeitgleich bei den Fredissimas.

Sonntag, 4. Februar 2018

Baum der Grünheit

Sonntagsimpressionen... Der Plan war, das Fahrrad aus dem Winterschlaf zu holen und einmal durch die Hasenheide durch und ums Tempelhofer Feld zu radeln, um Sonne aufzutanken und den Sonntag Sonntag sein zu lassen. Aber Rost wollte mich zum Rasten zwingen. Nix da. Dann gehe ich halt zu Fuß und dann dauert die Sonnentankerei eben ein bisschen länger.



Um die Entrostung meines Rads kümmere ich mich dann aber an einem Nicht-Sonntag. Und wenn alles wieder blüht und grünt, will ich mal gucken, ob dieser Baum seinen Namen wieder tanzen kann oder ob er auch verrostet ist.




Samstag, 3. Februar 2018

Samstagimpressionen

Ach, heute kamen ein paar gute Bilder aus Kreuzberg zusammen. Warum nicht mal außer der Reihe ein paar Impressionen zeigen, wa?


Bethanien / Ankerherz / Le Mouvement / Fisch / Smash Capitalism / Welcome trouble / Alias / Bethanien

Mittwoch, 31. Januar 2018

MONATSIMPRESSIONEN / JANUAR 2018


Im Januar hat mich am meisten diese Landschaft mit einem beeindruckendem Bauwerk in England (Derbyshire) gefallen: Der Derwent Damm, der zwischen dem Derwent- und dem Ladybower Stausee steht, wurde 1916 fertig gebaut und im 2. Weltkrieg als Übungsort für Flugzeugangriffe der Royal Airforce genutzt. Um die Stauseen zu bauen (es sind insgesamt drei aneinander gereihten) mussten 2 Dörfer geflutet werden. Irgendwie fand ich es ganz schön gruselig, dort in der schönen Natur zu wandern und zu wissen, dass auf dem Boden der Seen die früheren Häuser stehen. Wenn der Wasserpegel sehr niedrig ist, soll man die Häuser ja tatsächlich noch sehen können und während einer richtigen Trockenzeit sogar durch die alten Dörfer laufen können. Das muss sich ja anfühlen, wie wenn man in einer Geisterstadt weilt, die dann wieder verschwindet, wenn der Regen einkehrt...


Und da England ja nicht immer nur trocken ist, wurden auch Sicherheitsvorkehrungen getroffen für wenn Hochwasser herrscht. Dann hilft nämlich dieser "Plughole" im Ladybower Stausee aus. Als wir gerade dort waren, hatten wir das Glück, ihn in "Aktion" zu sehen, was wohl eher selten passiert und ein paar Tage später dann auch schon wieder verschwunden war. Die Konstruktion wirkt ähnlich wie ein Stöpsel in der Badewanne, so dass das überschüssige Wasser durch ein Rohr ins Tal geleitet wird, wo es in ein Becken aufgefangen wird. 



Weitere Englandimpressionen:





Und zurück in Berlin:

Bocksdorn, auch Gojibeere genannt.


Und last but not least, januargemäßer Rost für Frau Tonaris Rostparade:




Dieser Beitrag erscheint in gekürzter Form auch bei den Fredissimas.